Zur Weihnachtszeit in Würzburg

Zur Weihnachtszeit in Würzburg

Das dritte Adventswochenende verbrachte ich in diesem Jahr zusammen mit zwei alten Schulfreundinnen in Würzburg.

Meine Freundin Alicia und ich reisten per Postbus an, von dem ich übrigens positiv überrascht war! Die Reise verlief rundum problemlos: Der Bus kam pünktlich, es gab genug Beinfreiheit und der Busfahrer war sehr freundlich und zuvorkommend.

Das einzige Manko war, dass a) das Wlan nicht funktionierte und b) dass es im Bus recht warm war, zumindest zeigte das Thermometer zeitweise 25°C Raumtemperatur an, das fanden wir doch recht viel. Aber da die Fahrtkosten nur 5€ betrugen, konnten wir das ganz entspannt in Kauf nehmen. 🙂

 

Am Bahnhof in Würzburg angekommen, holte uns unsere Freundin Andrea zu Fuß ab und wir spazierten zunächst mitsamt all unserem Gepäck zu ihrer sehr zentral gelegenen Wohnung. Mein erster Eindruck von Würzburg: Klein, aber fein! Und insgesamt sehr beschaulich!

Wir entspannten uns kurz und quatschten eine Weile, bevor wir in Richtung Weihnachtsmarkt aufbrachen: Wir tranken leckeren Glühwein an einem Stand in der Eichhornstraße und gönnten uns eine anständige Portion Pommes mit Mayo (und viel Salz!).

 

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In der Eichhornstraße befindet sich übrigens ein ganz besonderes Highlight der Stadt: Auf dem Boden ist mit verschiedenen Steinen ein riesiger QR-Code angebracht, den man von hoch oben aus den Flugzeugen aus scannen kann! So erhält man dann direkt zahlreiche Informationen rund um die hübsche Stadt am Main.

Irgendwann trieb uns die Kälte jedoch zurück in Andreas Wohnung und so verbrachten wir den Rest des Abends quatschenderweise auf der Couch.

Am nächsten Tag schliefen wir erst einmal anständig aus und begannen den Tag dann mit einem sehr ausgiebigen Frühstück im Café Mozart.

Das Frühstück war wirklich großartig und gar nicht mal so teuer!

 

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Das Café Mozart liegt recht zentral am Kardinal Faulhaber Platz, unweit des Mainfranken Theaters und der Residenz und so konnten wir direkt im Anschluss an das späte Frühstück weiter schlendern und unseren Stadtspaziergang fortführen.

Wir begannen bei der Residenz, die früher als Residenz der Würzburger Fürstbischofe diente und heute die Bayrische Schlossverwaltung beherbergt.

Leider hatten wir wirklich Pech mit dem Wetter, es nieselte fast unablässig und noch dazu war es sehr neblig, daher sind auch die Fotos entsprechend graulastig geworden. Zudem dient der große Platz vor der Residenz heute als Parkplatz und so wirkte die Residenz gar nicht so prächtig wie sie eigentlich ist. Schade!

 

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Direkt an die Residenz grenzt auch der Hofgarten, in dem im Sommer sämtliche Blumen in allen erdenklichen Farben erstrahlen, aber jetzt im Winter ist es dort leider eher trüb.

Wir begutachteten noch kurz das Foyer der Residenz, entschieden uns aber gegen eine detailliertere Besichtigung & Führung und machten uns daher auf den Weg in Richtung der Festung Marienberg, die hoch oben über der Stadt thront.

Dazu schlenderten wir durch die Straßen und Gassen der Innenstadt, vorbei am Würzburger Dom und die Domstraße entlang, die auf der alten Mainbrücke mündet.

 

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Am Anfang der Brücke befindet sich rechts ein Weinausschank, wo das ganze Jahr über Wein ausgeschenkt wird und so tummeln sich hier besonders viele Menschen, die allesamt mit einem Glässchen Wein in der Hand „Würzburgs schönste Nebensache – den Brückenschoppen“ genießen:

 

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Wir schlenderten über die Brücke und begutachteten fasziniert, wie wenig man an diesem Tag von der Festung sehen konnte. Aufgrund des Nebels konnte man sie tatsächlich nur schemenhaft erkennen.

Vorbei an der Imbissbude mit dem charmanten Namen „Ma Döner“ machten wir uns an den Aufstieg. Der größte Teil des Weges führte über steinige Treppen hinauf und nach etwa einer halben Stunde standen wir oben direkt an der Burg.

 

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Bedingt durch den Nebel und die insgesamt ziemlich graue Witterung war die Stimmung hier oben fast schon ein bisschen gespenstisch:

 

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Nach einigen vergeblichen Selfieversuchen begannen wir wieder den Abstieg. Getrieben von der Kälte verschlug es uns unten ins Café Brückenbäck, das sich direkt an der alten Mainbrücke befindet.

Wir gönnten uns Tee, Kakao mit Sahne, Apfelstrudel mit Vanilleeis und für Andrea gabs noch ein Baguette und wärmten uns so ganz gemütlich auf.

 

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Wieder zurück auf der anderen Mainseite, wollten wir noch in den Genuss der Weihnachtsmärkte kommen, bevor diese um 20Uhr ihre Pforten schließen.

 

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Da uns der Glühwein am Vorabend ziemlich müde gemacht hatte, sahen wir diesmal davon ab und genossen die weihnachtliche Stimmung ganz ohne Heißgetränke. Der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz hat mir übrigens besonders gut gefallen, da hier die Atmosphäre dank der großen Marienkapelle hier besonders nett ist.

 

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Später am Abend schmissen wir uns dann noch in Würzburgs Nachtleben und schwangen ein wenig das Tanzbein im Club Ludwig, bevor wir in den frühen Morgenstunden todmüde ins Bett fielen.
Mein Fazit: Ich finde, Würzburg ist auf jeden Fall einen Wochenendbesuch wert! Wenn man etwas mehr Zeit mitbringt, und das Wetter mitspielt, ist es bestimmt noch toller und man kann die Stadt noch mehr genießen. 🙂

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