Silvester auf Sylt

Silvester auf Sylt

Kurz vor Jahresende bot sich mir spontan die Möglichkeit, Silvester diesmal auf der so called „schönsten Insel Deutschlands“ zu verbringen – ich reiste mit meiner Freundin Judith und ihren Eltern nach Sylt!

Somit befand ich mich schon bald zum ersten Mal in meinem Leben nördlicher als Hamburg. Verrückt eigentlich. Aber scheinbar war ich bis dato einfach mehr ein Kind des Südens. 😉

Um 7:33h stieg ich zwei Tage vor Silvester in den IC nach Hamburg, von wo aus ich dann noch ein kurzes Stück mit einem RE bis nach Elmshorn fuhr und anschließend mit dem NOB noch weiter gen Norden kletterte. Eigentlich kann man auch schon in Hamburg in den NOB einsteigen, aber da ich bei bahn.de immer die schnellste Verbindung suche, musste ich noch ein weiteres Mal umsteigen. Das war jedoch gar nicht schlimm, denn überraschenderweise hat die insgesamt 7,5stündige Zugfahrt absolut reibungslos geklappt und so fuhr ich nach einer angenehmen Fahrt quer durch die Pampa Norddeutschlands pünktlich auf die Minute in den Bahnhof von Westerland ein.

Hier erwartete mich die liebe Judith bereits mit offenen Armen und einem Laugenbrötchen, das meinen wahnsinnigen Hunger zumindest vorübergehend stillte.

Wir spazierten vom Bahnhof durch die gut bevölkerte Friedrichsstraße zum Appartment und machten uns dann zu viert auf den Weg ins Nachbarörtchen Wenningstedt, wo wir im Restaurant „iismeer“ schlemmen wollten.

Restaurant Iismeer / Knüppelknifte

Das iismeer ist ein etwas anderes Restaurant, das einigen von euch vielleicht schon durch Medienberichte und die Sendung „Höhle des Löwen“ ein Begriff ist.

 

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An jedem Tisch gibt es eine gasbetriebene Feuerschale, in der man selber Spieße und sogenannte „Knüppelknifte“ grillen kann. Eine Knüppelknifte ist im Prinzip ganz normales Stockbrot, so wie man es von lauwarmen Sommerabenden am Lagerfeuer kennt. Man kann jedoch Knüppelkniften mit den unterschiedlichsten Füllungen bestellen, zB. Mit Lachs und Krabben, Gemüse, Käse & Bacon…. da sollte für jeden etwas dabei sein.

Wir teilten uns zu viert zweimal das Menü und bekamen vorab sehr leckere Vorspeisen, nach denen wir jedoch eigentlich schon gut gesättigt waren.

Auch die Spieße und Knüppelknifte waren wirklich sehr sehr lecker – was das Essen betrifft kann man also wirklich nicht meckern.

 

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Leider gestaltete es sich jedoch etwas schwierig, alles richtig über dem Feuer zu grillen. Bei den Knüppelkniften muss man sehr genau darauf achten, dass das Brot nicht plötzlich schwarz und verbrannt ist und bei den Fleischspießen ist es auch etwas tricky, den Spieß so über die Flammen zu halten, dass das Fleisch gleichmäßig von allen Seiten gegart wird.

 

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Laut Menü standen uns insgesamt 8 Spieße zu. Leider bekamen wir effektiv aber nur 5. Wir hätten zwar vermutlich eh nicht alles essen können, da wir wie gesagt nach den Vorspeisen schon fast satt waren, aber dennoch kann es ja eigentlich nicht sein, dass man nicht alles bekommt, was man bestellt hat.

Das Servicepersonal bemühte sich zwar, freundlich zu sein, jedoch gelang das nicht immer.

Weiter überschattet wurde unser Abendessen dadurch, dass für jeden Tisch immer nur 2 Stunden eingeplant sind. Danach folgt sozusagen ein „Schichtwechsel“ und man wird gebeten, den Tisch zu verlassen und woanders weiter zu essen. Diese Tatsache an sich fand ich schon mehr als unmöglich, zumal man dieses Menü nun wirklich nicht innerhalb von 2 Stunden komplett verputzen kann.

Das Dessert sollten wir dann jedenfalls im Nebenraum einnehmen, zusammen an einem Tisch mit einem jungen Pärchen, das vorher am Nachbartisch gesessen hatte.

Auch sie waren nicht besonders glücklich darüber, den Tisch wechseln zu müssen und so kamen wir ins Gespräch.

Unseren leckeren Nachtisch konnten wir leider auch nur teilweise gänzlich genießen, da einfach kein Platz mehr in unseren Mägen war.

Als dann die Rechnung kam, zeigte sich ein weiteres Mal die Unfähigkeit des Personals: Natürlich waren alle 8 Spieße berechnet worden, obwohl wir ja nur 5 bekommen hatten und das auch schon vor Erhalt der Rechnung angemerkt hatten.

Als wir dies dann dem Kellner meldeten, musste dieser zunächst einen anderen Kollegen zu Rate ziehen, der dann wiederum den Chef dazu befragen musste.

Als Entschädigung wurde uns dann nach einiger Diskussion ein Gutschein für 4 Knüppelkniften angeboten – wir sollten also in ein paar Tagen noch einmal wieder kommen und jeder eine Knüppelknifte gratis erhalten. Das ist natürlich taktisch sehr klug gedacht von Seiten des Restaurants, denn die Getränke die man dann beim nächsten Besuch bestellt, würden ja dennoch berechnet. Wir waren also entsprechend wenig begeistert über diesen ach so großzügigen Vorschlag, aber als ich nach einer Alternative fragte, wurde mir „ein nettes Lächeln des Kellners“ angeboten – und da muss ich sagen: Dann wohl doch lieber den Knifte Gutschein.

Unsere Begeisterung über das wirklich tolle Essen und das nette Ambiente wurden also mächtig durch den fragwürdigen Service getrübt.

Dennoch kehrten wir einige Tage später zurück und hätten eigentlich eine Entschuldigung des Hauses erwartet – Fehlanzeige. Unsere Hoffnung, das Servicepersonal diesmal an einem besseren Tag erwischt zu haben, wurde uns auch recht zügig genommen, nachdem der Kellner schwungvoll ein Messer auf die Hand von Judiths Mutter fallen ließ und sich dafür noch nicht einmal wirklich entschuldigte. Dieses Messer landete dann auf dem Boden und immerhin deckte er es nicht trotzdem ein. Er hätte also einfach ein neues Messer bringen müssen, aber das überforderte ihn scheinbar trotz mehrfacher Nachfrage enorm, sodass selbst als das Essen bereits serviert war immer noch ein Messer fehlte. Und Knüppelknifte ohne Messer zu essen ist schlichtweg unmöglich!

Direkt zu Beginn hatten wir den Kellner außerdem darauf hingewiesen, dass wir unseren Gutschein einlösen wollten – umso mehr staunten wir, als wir dann die Rechnung erhielten und alles ganz normal berechnet wurde, bis wir uns darüber beschwerten und letztendlich nur die Getränke zahlen mussten.

Somit hat dieses Restaurant, dessen Konzept an sich nicht schlecht ist, aber nicht anständig zu Ende gedacht wurde, auch noch daran verdient dass sie uns beim ersten Mal nicht unsere komplette Bestellung brachte.

Mein Gesamturteil fällt also nicht wirklich gut aus, auch wenn das Essen, wie schon erwähnt absolut einwandfrei ist. Nur in Kombination mit diesem mehr als schlechten Service und dem Zeitdruck, innerhalb von zwei Stunden alles zu verschlingen, kann ich jedem nur raten, einen Besuch im iismeer nochmal zu überdenken.

In Schulnoten gedacht würde ich dem iismeer eine 4+ geben.

Vielleicht ist das aber ja auch gar kein generelles Problem der Kette Knüppelknifte, sondern allein des iismeer. Wer also dennoch mal das salonfähige Stockbrot testen möchte, der kann das auch in Bochum und Essen. 🙂

 

Strandspaziergang – Kampen – Kupferkanne – Bistro 78 – Feuerzangenbowle

Der nächste Tag begann für uns zunächst mit einer Runde Ausschlafen. Nach einem leckeren Frühstück brachen wir gegen 11 zu zweit zu einer ausgedehnten Strandwanderung auf. Unser Ziel war Kampen und so spazierten wir zügig los in Richtung Norden. Links das Meer, rechts die Dünen und wir irgendwo dazwischen.
Der eisige Wind pustete uns anständig durch, aber zum Glück hatten wir uns warm eingepackt. Hin und wieder mussten wir kleine Bäche überqueren, die sich das Meer über den Strand bahnte. Einmal war ein solcher Bach leider so tief, dass Judith mich Huckepack darüber trug, denn sie hatte glücklicherweise Gummistiefel an und ich nur meine Wanderschuhe.

 

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Nach etwa der Hälfte der Strecke, kurz hinter Wenningstedt, kehrten wir in einer Strandbude ein und genossen Kakao mit Sahne und Wolldecken auf der Terrase. Hier blieben wir eine ganze Weile, quatschten gemütlich und erfreuten uns an der frischen Meeresluft bevor wir mit aufgeladenen Energiereserven weiterzogen.

Schon bald begann zu unserer Rechten das Rote Kliff: Ein steil abfallender, rötlich lehmiger Abhang der anstelle der Dünen einen Abschnitt des Strandes säumt.

 

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Kurz darauf waren wir dann auch schon an unserem Zielort angelangt: Vorbei an hübschen blau-weiß gestreiften Strandkörben verließen wir den Strand an der „Sturmhaube“ und spazierten geradewegs auf die vielen reetgedeckten Häusschen zu.

 

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Mit dem Plan, in der Kupferkanne, einem sehr hübschen, urigen und verwinkelten Café, einzukehren, marschierten wir einmal quer durch das Schickimicki-Örtchen, in dem sich ein Porsche an den nächsten reiht und die High Society von Deutschland ihren Zweit-/Dritt-/Viertwohnsitz hat. Leider war es in der Kupferkanne sehr voll und es gab kein Plätzchen mehr für uns. Daher entschieden wir uns kurzerhand, den Bus zurück nach Westerland zu nehmen und dort etwas zu schlemmen.

 

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Einige Tage später hatten wir in der Kupferkanne jedoch mehr Glück! Zusammen mit Judiths Eltern fanden wir noch einen Tisch und ich kann euch sagen, der Kuchen lohnt sich wirklich! Außerdem ist die Atmosphäre wirklich sehr sehr schön und hier stimmt auch der Service!! 😉

 

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Nachdem unser erster Versuch in der Kupferkanne gescheitert war, fuhren wir also zurück nach Westerland und aßen im Bistro 78, das zur berühmten Sansibar gehört, leckere Currywurst und Flammkuchen. Köstlich!

 

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Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Ferienwohnung begaben wir uns dann nochmal hinaus in die Kälte und fuhren mit dem Auto nach Wenningstedt, wo wir Karten für einen sehr netten Feuerzangenbowle-Kinoabend hatten. Hier amüsierten wir uns natürlich prächtig 😀

 

Westerland – Sansibar – Hörnum – Silvesterparty

Den letzten Tag in 2015 gingen wir ganz entspannt an.

Nach dem Frühstück brachen Judith und ich auf um ein bisschen durch Westerland zu bummeln. Leider begann der Tag wolkenverhangen und regnerisch und so fiel unser kleiner Stadtbummel eher ungemütlich aus. Aber wenigstens kam so mein neuer grüner Regenschirm mit der Aufschrift „Immer wenn es regnet….“ den Judith mir zu Weihnachten geschenkt hat, zum Einsatz.

 

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Gegen 13h machten wir uns dann gemeinsam mit Judiths Eltern auf den Weg zur berühmten Sansibar. Schon der volle Parkplatz vor der Düne ließ darauf schließen, dass wir nicht die einzigen mit dieser Idee waren. Die Sansibar liegt im Südwesten der Insel zwischen Westerland und Hörnum mitten in einer Düne direkt am Strand. Vom Parkplatz aus kann man entweder zu Fuß den Weg hinauf bestreiten oder aber den Shuttle-Service in Anspruch nehmen, der einen komfortabel die circa. 200m zur Bar kutschiert. Natürlich handelt es sich hierbei um einen gut ausgestatteten Mercedes Vito, jedoch kann man sich berechtigterweise auch mal fragen, wieso es eigentlich NUR ein Mercedes ist und kein Porsche – naaaaja. Diese kleinen Dinge sind es jedenfalls, die der Insel Sylt ein Image verleihen, das eigentlich in den meisten Fällen überhaupt nicht zutrifft.

Oben angekommen – wir wählten selbstverständlich die Variante zu Fuß – reihten wir uns in die Schlange ein und warteten darauf, dass uns ein Platz zugewiesen wurde. Die Wartezeit wurde uns mit einem sehr leckeren Bratapfelpunsch recht angenehm gestaltet und so ging die zeit ganz schnell herum bis wir einen netten 4er Tisch ergatterten.

Da mir der „Kaiserschmarrn mit allem drum und dran“ mehrfach sehr schmackhaft gemacht worden war, entschied ich mich auch dafür und erfreute mich kurz darauf an einem wahrhaftigen Gaumenschmaus.

 

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Nach einer kleinen Fotosession am Strandzugang der Sansibar machten wir uns auf den Weg weiter in Richtung Süden der Insel und spazierten ein bisschen durch Hörnum, bevor wir den Rückweg nach Westerland antraten.

 

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Nach Hugo-Berlinern und Sektbowle brachen wir dann um 21.30h auf zur Strandpromenade und verfolgten ab 22h das Bühnenprogramm des NDR2.

Ein recht amüsanter Moderator gestaltete die Zeit bis Mitternacht ganz unterhaltsam und wir tanzten auch brav alles mit. So wurde uns wenigstens auch nicht kalt.

Mit einer Mischung aus Schlagern, Partyclassics und aktuellen Charthits feierten wir also unter freiem Himmel direkt am Strand ins neue Jahr. Was will man mehr?!

Und obwohl es zunächst hieß, es würde kein Feuerwerk geben, wurde dann doch recht ausgiebig geballert und so rutschten wir bei bunt strahlendem Himmel ausgelassen ins neue Jahr.

 

Keitum – Wattenmeer – Munkmarsch – Gosch

Am nächsten Vormittag begrüßte ich das neue Jahr dann direkt nach dem Aufstehen und noch vor dem Frühstück mit einem Neujahrslauf am Strand entlang. Das tat guuut!

Gegen Mittag nahmen Judith und ich dann den Bus von Westerland nach Keitum und wanderten von dort aus am Wattenmeer entlang bis nach Munkmarsch. Das war wirklich ein sehr schöner Spaziergang, hier habe ich nochmal eine ganz andere Seite der Insel kennengelernt.

 

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In Munkmarsch kehrten wir dann in der Mühle ein und gönnten uns wieder mal ein Tässchen Kakao und ein Stückchen Apfelkuchen bevor wir weiter nach Wenningstedt wollten, Hierzu spazierten wir noch 2km weiter bis Braderup, denn der nächste Bus sollte erst in 40 Minuten kommen. So kamen wir mit einem älteren Ehepaar ins Gespräch und ich stellte einmal mehr fest, wir freundlich die Menschen in Norddeutschland sind, In Wenningstedt angekommen schmausten wir noch bei Gosch (ein Must-Do auf dieser Insel!) ein leckeres Süppchen und fuhren dann wieder mit dem Bus nach Hause.

 

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List

Den letzten Tag begannen wir schon etwas früher als die bisherigen und machten uns schon um 9.30h auf den weg mit dem Auto nach List, in den Nordosten der Insel.

In List ist es wohl ohnehin schon immer etwas windiger als auf dem Rest der Insel aber an diesem Tag war es besonders stürmisch und so flogen wir bei Windstärke 8-10 tatsächlich fast weg als wir eine Weile durch den kleinen Ort spazierten.

 

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So waren wir froh, als um 11h die Alte Tonnenhalle öffnete und wir uns zwischen all den Verkaufsständen ein bisschen aufwärmen konnten. In List gibt es auch ein interaktives Naturgewaltenmuseum, aber wir sahen von einem Besuch ab und fuhren weiter zum Weststrand.

 

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Hier warfen wir jedoch nur einen kurzen Blick auf Meer und Strand denn die Sturmböen machten uns schon ganz schön zu schaffen.

Anschließend lösten wir wie oben schon erwähnt unseren Knüppelknifte Gutschein ein und versuchten diesmal erfolgreich unser Glück in der Kupferkanne.

 

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Es waren wirklich ein paar wunderbare tage auf Sylt und so konnten wir ganz entspannt und voller Energie wieder in den Alltag starten. 🙂

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