EUROTRIP III – Barcelona, Baby!

EUROTRIP III – Barcelona, Baby!

Die Fahrt vom Westen des Landes rüber nach Barcelona verlief sehr ruhig, aber für meinen Geschmack fast schon zu ruhig. Es ging durch wüstenähnliche Gegenden und es war absolut kein Verkehr, sodass ich mich ein bisschen langweilte hinter dem Steuer meines Twingos.

Als wir um ca. 15Uhr am Hostel ankamen, legten wir erstmal eine dreistündige Siesta ein.

Das Hostel liegt unweit der Metrostation Reina Elisenda und so konnten wir die Innenstadt bequem und zügig erreichen.

 

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Unser Dreibettzimmer war recht klein, aber es war sauber und hatte alles, was man braucht.

Den ersten Abend in Barcelona läuteten wir in einer typisch spanischen Tapasbar ein, in die sich ansonsten scheinbar eher wenige Touristen verirren. Die Tapas waren lecker, das Preis-Leistungsverhältnis stimmte auch und von hier aus war es nicht mehr weit bis zum Hafen.

 

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Wir schlenderten eine ganze Weile am Hafen zwischen Palmen entlang und bogen irgendwann links in Richtung Gotisches Viertel ab. Hier fanden wir schnell „La Fresca“, wo wir uns eine Runde richtigen Sangria gönnten.

 

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Dieser hatte natürlich mit dem, was man an manchen Orten Spaniens aus Eimern trinkt, herzlich wenig zu tun und war wirklich richtig lecker! Der sympathische Kellner meinte, es sei der beste Sangria in ganz Barcelona – das konnten wir uns sogar sehr gut vorstellen – aber da ist er bestimmt nicht der einzige, der das von seinem Sangria behauptet. 😉

Am nächsten Tag liefen wir mehr oder weniger kreuz und quer durch die Stadt und klapperten so im Schnelldurchlauf ein paar der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab, da Lisa uns abends in Richtung Deutschland verließ und sie natürlich noch möglichst viel von der Stadt haben wollte.

Von der Placa de Catalunya aus spazierten wir die Ramblas hinunter, einmal über die Placa Reial  und aßen im gotischen Viertel im „Kiosko“ eine ziemlich leckere Pommes (in dem Laden gab’s auch richtig gute Burger – sie sahen zumindest gut aus 😉 )

 

 

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Dann stiegen wir in die Bahn und fuhren zum Park Güell und es wurde auch schon bald Zeit zum Hostel zurückzufahren und Lisa zum Flughafen zu bringen.

Vorher checkten Chiara und ich noch in unser AirBnB Apartment ein, wo wir am Abend todmüde ins Bett fielen.

Der nächste Tag fiel schon deutlich stressfreier aus. 😉

Nachdem wir anständig ausgeschlafen hatten, machten wir uns ganz entspannt auf den Weg zu Fuß zur Sagrada Familia. Von unserem Apartment aus liefen wir zunächst eine Weile in die falsche Richtung, aber das fanden wir nicht weiter schlimm, denn bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Nach etwa 1,5 Stunden Fußmarsch und einem köstlichen Magnum zwischendurch pausierten wir eine Weile auf einer Bank mit Blick auf die berühmte Kirche von Gaudí. Laut aktuellem Plan soll die 1882 begonnene Sagrada Familia 2026 endlich fertiggestellt werden.

 

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Den ganzen Tag lang schlenderten wir tiefenentspannt durch die Straßen Barcelonas. Unsere Beine trugen uns quer durch das wirklich schöne Gracia-Viertel und wir flanierten immer weiter durch kleine Gässchen und beschauliche Parks.

 

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So landeten wir irgendwann erneut im Park Güell und beschlossen, ihn heute ein wenig ausgiebiger zu genießen als am Vortag. Zu gerne wollte ich die hübschen Mosaikbänke von Gaudí vor die Linse bekommen, aber der große Platz auf dem diese zu finden sind, kostet stolze 8€ Eintritt pro Person! Das fanden wir dann doch recht happig und entschieden uns dagegen. Natürlich ist es verständlich, dass ein Eintrittsgeld erhoben wird, um den Park instandhalten zu können und 2-3€ hätte ich auch gerne dafür bezahlt. Aber bei 8€ waren wir tatsächlich einfach zu geizig. 😉

Dennoch hatten wir von hier oben einen tollen Ausblick über die spanische Metropole und legten eine kurze Pause zum Kartenschreiben ein.

 

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Von hier aus suchten wir dann eine nahegelegene Metrostation auf und fuhren bis zum Hafen, wo wir recht zügig ein nettes Lokal für unser Abendessen fanden: Lasagne & Getränk gab’s für 6€! Das passte perfekt in unser Budget und noch dazu war es wirklich lecker. 🙂

 

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Anschließend wollten wir eigentlich den Abend am Strand ausklingen lassen, aber als wir dort ankamen, fing es an zu regnen und zu gewittern und so fuhren wir wieder zurück zum Apartment.

Auch wenn wir uns für den nächsten Tag vorgenommen hatten, auszuschlafen, hatten wir nicht damit gerechnet, dass wir bis 11 / halb 12 tief und fest schlummern würden. Scheinbar war das nach der Latscherei vom Vortag wirklich nötig.

Wir nahmen die Metro bis zur Placa de Catalunya und machten uns dort auf die Suche nach einer Bäckerei für’s Frühstück. Halb verhungert verputzten wir dann extrem leckere Creme- & Schokocroissants auf einer Mauer an einem Spielplatz und sahen zahlreichen Kindern beim Toben zu.

Gut gesättigt spazierten wir von hier aus zu den berühmten Gaudi-Häusern. Noch erschöpft blieben wir hier aber nur recht kurz stehen und machten die obligatorischen Fotos und stiegen dann dort in die Metro Richtung Olympischer Hafen.

 

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Der olympische Hafen entpuppte sich als sehr sehr schön und absolut touristenfreie Zone. Neben einer asiatischen Familie, die direkt ein kleines Fotoshooting veranstaltete, waren wir die Einzigen, die sich hierhin „verirrt“ hatten. Mit Cola & Tuc pausierten wir hier und ließen das irgendwie beruhigende Bild der vielen kleinen Segelbötchen auf uns wirken.

 

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Frisch gestärkt spazierten wir dann den gesamten Strand (5km) entlang, vorbei an süßen Strandbars, Fitnessstudios, Surfshops und teilweise viel zu überfüllten Strandabschnitten. Insgesamt hat Barcelona einen wirklich tollen Strand zu bieten – nicht schlecht für eine Großstadt, finden wir.

 

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Da es uns am Vortag im Grácia-Viertel so gut gefallen hatte, fuhren wir dort ein weiteres Mal hin.

 

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Schnell guckten wir uns das „La Macchina“ aus und verputzten hier ganz frische Pasta. War ganz lecker. Nicht der Knaller, aber das Preis-Leistungsverhältnis hat gestimmt und das Ambiente war außerordentlich nett.

 

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Dies war der letzte Abend in Barcelona und wir gingen recht früh zu Bett, da wir am nächsten Morgen nicht allzu spät loswollten.

So brachen wir gegen 10 mit vollbepacktem Twingomobil in Richtung Provence auf. Next Stop: Roussillon!

Wie es dort weiterging erfahrt ihr HIER! 🙂

 

 

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