Cinque Terre #3: Ausflüge nach Sestri Levante & Pisa

Cinque Terre #3: Ausflüge nach Sestri Levante & Pisa

Inzwischen hatten wir schon Halbzeit auf unserer Bullireise nach Italien und nach den Besuchen der Dörfer Levanto, Monterosso, Vernazza, Corniglia und Manarola (siehe Cinque Terre #1 und #2) wurde es Zeit für ein bisschen Abwechslung – es zog uns ins etwas größere Sestri Levante. 🙂

Sestri Levante ist eine sehr hübsche Kleinstadt, die ebenfalls direkt am Meer liegt.

 

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Wir flanierten die von Palmen gesäumte Strandpromenade entlang und entdeckten viele schöne Ecken, wie zB. die Baia del Silenzio: Eine kleine Bucht, die ganz ruhig da liegt und an deren Strand man sicher ein paar nette Stunden verbringen kann. Hier war es dann auch so weit: Ich zog kurzerhand Schuhe und Socken aus und spürte zum ersten Mal in diesem Jahr Sand unter meinen nackten Füßen. 🙂 Natürlich war ich auch mit den Füßen im Wasser – einfach herrlich.

 

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Für weniger Klamotten war es uns allerdings doch noch deutlich zu frisch und so machten wir uns bald wieder auf den Weg durch die bunten Gassen der Altstadt.

Wir gönnten uns noch ein großes Eis und dann fuhren wir auch schon wieder zurück zum Campingplatz in Levanto, wo wir den Abend wieder mal gemütlich im Bulli ausklingen ließen.

 

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Am nächsten Morgen standen wir schon früher auf als sonst, da wir die etwa 100km lange Fahrt nach Pisa antraten.

Schnell noch das Gas abdrehen, Stromkabel ziehen, Markise eindrehen und Dach runterfahren und los gings! Die Strecke führte uns zunächst wieder ein bisschen hoch in die Berge und durch kurvige Straßen und Tunnel. Das lässt sich in dieser Gegend wohl kaum vermeiden. 🙂 Der größte Teil unserer Fahrt verlief aber ganz entspannt über die Autobahn. Gut gelaunt und positiv gestimmt parkten wir den Bulli nach etwa anderthalb Stunden Fahrt in einer Seitenstraße unweit des Stadtzentrums.

Unsere Beine trugen uns zunächst geradewegs zum Wahrzeichen der Stadt, dem berühmten schiefen Turm von Pisa. Vorbei an einem kleinen Markt, auf dem es hauptsächlich Souvenirs und Tourikram gab, bot sich uns ein umwerfender Blick auf den Turm, die Kathedrale und das Baptisterium. Es machte wirklich den Eindruck, als stünden wir vor einer schicken Fototapete!

 

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Vor circa 18 Jahren war ich schonmal in Pisa, zusammen mit meiner Familie. Damals war ich 5 oder 6 Jahre alt und entsprechend hatte ich den Turm viiiiiiel größer in Erinnerung. In Wirklichkeit ist er  allerdings gerade mal 56m hoch!

Einige Fotos später (Danke Chiara für deine Geduld!) bummelten wir weiter und wollten mal schauen, was Pisa sonst noch so zu bieten hat.

Bei allerfeinstem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel spazierten wir einfach drauf los und wohin uns die Beine trugen. Und wir wurden nicht enttäuscht:

Nach ein paar süßen Gässchen und Restaurants mit Sonnenschirmen wurden die Touristenmassen immer weniger und im Nu waren wir schon auf der anderen Seite des Flusses Arno angelangt.

 

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Ein paar Tortelloni und ein neues Parkticket später setzten wir das Flanieren fort und genossen die Stadt in vollen Zügen. Wir spazierten die Via di Banchi und die Einkaufsstraße Corso Italia bis zur Piazza Vittorio Emanuele II entlang und bummelten von einem Geschäft ins nächste, frei nach dem Motto „Ein Tütchen geht immer!“ 😉

 

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Ich finde, Pisa ist wirklich eine seeehr schöne Stadt und man sollte sich bei einem Besuch auf keinen Fall nur auf die Besichtigung des Turms beschränken. Wie es weiterging, erzähl ich euch hier. 

 

 

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