EUROTRIP I – Atlantikküste Frankreich

Es ist Urlaub! Wie immer setzte dieses Gefühl bei mir genau in dem Moment ein, als alles Gepäck im Auto verstaut war, das Navi programmiert und ich den Zündschlüssel umdrehte. Um 4:39h startete ich den Motor, sammelte Lisa und Chiara ein und dann ging’s los. Next Stop: Frankreich Atlantikküste. Aquitaine. Genauer gesagt: Camping Le Gurp in Grayan-et-L’Hopital.

Der Campingplatz liegt wie die meisten an der Küste direkt hinter der Düne in einem Pinienwald. Ganz ruhig und schattig. Die zahlreichen Bäume bieten ausreichend Möglichkeiten, Hängematten zu befestigen und liefern genügend Schatten, damit die Sonne morgens nicht so früh schon aufs Zelt scheint.

 

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Gegenüber dem Campingplatz befindet sich ein weiteres Stück Wald, in dem sich neben einem Basketballplatz und einem Fußballfeld auch ein kleiner Trimm-Dich-Pfad, ein Restaurant und eine kleine Bühne befinden, auf der abends gelegentlich nette Konzerte stattfinden.

Der Strand ist in ca. 10 Minuten fußläufig zu erreichen und wir verbrachten dort zum Auftakt unserer Reise einige entspannte Stunden.

 

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Insgesamt blieben wir vier Nächte in Le Gurp. An einem Tag machten wir von hier aus einen Ausflug in die Hauptstadt Aquitaniens: Bordeaux.

 

BORDEAUX

„Bordeaux ist ein bisschen wie Paris – nur sauberer und bei sommerlichen Temperaturen weniger geruchsintensiv.“ So lauten die ersten Zeilen meines Tagebucheintrags zu unserem Tag in Bordeaux. 😉

 

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Wir fanden recht schnell einen zentral gelegenen Parkplatz und erkundeten von dort aus das Centre Ville. Angefangen beim Office de Tourisme unweit des Grand Théâtre schlenderten wir zunächst die gut bevölkerte Rue Sainte Cathérine entlang, eine wirklich hübsche Einkaufsstraße.

 

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Da die Höchstparkdauer leider nur 2 Stunden betrug, mussten wir zwischendurch immer wieder zum Auto zurück. Das kam uns allerdings gar nicht mal soo ungelegen, denn so konnten wir unsere Einkäufe dort abliefern und mussten weniger schleppen.

Als es Zeit fürs Mittagessen wurde fanden wir zum Glück sehr schnell ein tolles Restaurant (Bistro Regent), wo wir herzhafte Crêpes (Galettes) und Salat schmausten – wirklich sehr lecker und auch ganz schön gemütlich zwischen Platanen und Sonnenschirmen.

 

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Von dort aus machten wir uns über die schöne Esplanade des Quinconces mit dem beeindruckenden Monument aux Girondins,  das an die Abgeordneten der Gironde erinnert, die während der Französischen Revolution ihr Leben verloren, auf den Weg zum Wasser und spazierten eine Weile an der Garonne entlang. Begleitet wurden wir hierbei von den sanften Klängen souliger Musik, die auf das Musikfest, das in den nächsten Tagen hier stattfinden sollte, vorbereitete.

 

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Zum Abschluss spazierten wir noch durch den Park und gönnten uns noch eine kleine Auszeit in einem Café, bevor wir den Rückweg zum Campingplatz antraten.

 

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DUNE DU PYLA

Zwei Tage nach unserem Ausflug nach Bordeaux traten wir die Weiterreise an und fuhren weiter die Küste hinunter.

Nach zwei Stunden entspannter Fahrt machten wir eine Pause an der wie immer beeindruckenden und wunderschönen Dune du Pyla, der größten Wanderdüne Europas.

 

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Sie ist bis zu 110 Meter hoch, 500 Meter breit, etwa 2,7 Kilometer lang und liegt in der Nähe der schönen Küstenstadt Arcachon.

Tapfer entschieden wir uns gegen die Stufen, um die Düne zu erklimmen und marschierten eifrig durch den Sand. Folglich rutschten wir bei jedem Schritt wieder gut 2/3 zurück.

Als wir oben ankamen, wurden wir umgehend für die vorangegangene Anstrengung entlohnt: Es bot sich uns ein wunderbares Panorama über das Meer, die gesamte Düne und die angrenzenden Wälder.

 

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Natürlich war hier eine ausgiebige Foto-Session angesagt. 😉

Der Abstieg gestaltete sich leider nicht sonderlich angenehm, d meine sowieso schon sonnenbrandgeschädigten Füße sich nicht gerade über den extrem heißen Sand freuten.

Von der Düne aus fuhren wir nachmittags weiter die Küste hinunter mit Ziel Hossegor. Der Plan war, hier wieder ein paar Nächte zu verbringen und von dort aus die Umgebung zu erkunden.

Leider fanden wir aber nur sehr schwierig und auch erst sehr spät einen Campingplatz (Les Oyats in Seignosse) und so hatte Chiara die spontane Idee, hier einfach nur eine Nacht zu verbringen und am nächsten Tag schon mit Zwischenstopp in Biarritz über die spanische Grenze in Richtung San Sebastian zu fahren.

Da ich die französische Atlantikküste sowieso schon sehr häufig bereist habe und die Gegend bestens kenne, war mir das auch ganz recht und so wurde es dann auch gemacht.

Am Abend sahen wir dann noch eine Weile beim Talent-Wettbewerb an der Campingplatzbar zu und gingen dann früh zu Bett, denn am nächsten Tag hatten wir ja Großes vor. 😉

 

Wir starteten den Tag gegen 10Uhr mit der Fahrt in die bei mir sehr beliebten Outletstores in Hossegor. Hier findet man so ziemlich alles was das Surfer-Herz höher schlägen lässt: Von Billabong, Quiksilver, und Roxy über O’Neill und Vans bis hin zu Carhartt ist hier alles vertreten und neben Boards, Neos und anderem Surfzubehör gibt es auch jede Menge stylische Klamotten. Und das Ganze deutlich reduziert. 🙂

 

BIARRITZ

Anschließend brachen wir in Richtung Biarritz auf. Bis dahin war es von Hossegor nicht mehr weit, nach knapp 40 Minuten Fahrt parkten wir den Twingo in einem zentral gelegenen Parkhaus und zogen dann los ins Zentrum.

Glücklicherweise fanden wir quasi sofort ein wunderschönes und zuckersüßes Restaurant für unser Mittagessen: Das Milwaukee Café.

Es gab hausgemachte Burger und Pommes (die wirklich nach Kartoffeln schmeckten!), aber tatsächlich in einer irgendwie fast gesunden Variante. 😉  Falls ihr mal in Biarritz seid, solltet ihr hier unbedingt mal vorbeischauen!

 

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Gut gesättigt spazierten wir dann in Richtung Meer und die große Strandpromenade entlang. Nach einer kurzen Siesta auf einer kleinen Mauer direkt am Strand schlenderten wir weiter kreuz und quer durch die Straßen der Stadt und wohin uns die Beine trugen.

 

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Wir genossen die Aussicht, bewunderten eine ganze Weile lang einen todschicken orangefarbenen VW T1 (Wir brauchen einen Bulli!), und flanierten durch die Altstadt bis hin zum Rocher de la Vierge und einem süßen kleinen Hafen unterhalb der großen Kirche Sainte Eugenie.

 

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Zwischendurch stöberten wir in einigen schönen Krimskrams-Läden und erfreuten uns an vielerlei kleinen Dingen, die das Leben schöner machen.

Biarritz ist wirklich eine super schöne Stadt – ein Tagesausflug hierher lohnt sich auf jeden Fall!

 

Wie es für uns in Spanien weiter ging, erfahrt ihr hier! 🙂

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